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5. In einem Rutsch bis Bern

Auch der nächste Morgen begrüsst und in einem grauen kleid. Zudem ist es windig. Wir starten um 8 Uhr Richtung Wick in Schottland. Kurz nach dem Start sind wir in den Wolken und kommen von der Insel nichts mehr mit. Schade. Erst in FL170 durchstossen wir die oberen Wolkenschichten. In unserer Reiseflughöhe von 21'000 Fuss (6700 Meter) sind wir über dem Wetter und geniessen die warmen Sonnenstrahlen. Pete trinkt seinen obligaten Tee. Die Route führt uns in 2.5 Stunden nach Wick, in Schottland.

 

Im Abfertigungsbüro heisst man uns herzlich willkommen. Es ist nichts los hier in Wick. Man kennt Pete von seinen unzähligen Flügen und wir werden mit Kaffee versorgt. Die Flugplanung nimmt einige Zeit in Anspruch – man merkt, dass wir in Europa angekommen sind. Ein direkter Weg Richtung Süden ist ausgeschlossen und die schlussendlich akzeptierte Flugplanung führt und über unzählige Wegpunkte im Zickzack Richtung Schweiz. Die Windprognosen sind vorteilhaft und wir entschliessen uns zu einem Direktflug.

 

Von Island nach Schottland:

  • DSC_0429

 

 

Nach dem Start in Wick fliegen wir wiederum für einige Zeit durch Wolkenschichten durchstossen diese aber vor unserer zugeteilten Flugfläche in 21'000 Fuss. Die Bewölkung nimmt gegen Süden schnell ab und wir geniessen den Flug bei aufgelockerter Bewölkung. Immer wieder erhalten wir vom Lotsen neue Wegpunkte zugeteilt. Der Weg führt uns schlussendlich raus in die Mitte der Nordsee zwischen Dänemark und England. Der Wind hilft mit, dass diese Umwege zeitlich kaum ins Gewicht fallen. Mit fast 600 km/h fliegen wir immer weiter nach Süden und erreichen bald die Küste der Niederlande.

 

Wiederum erhalten wir einen neuen Kurs, der uns in die Mitte von Deutschland und dann über Frankfurt zum VOR von Trasadingen führt. Der ursprüngliche Flugplan ist schon längst makulatur. Wir sind beide recht "busy" den immer ändernden Flugweg in die Geräte zu programmieren und die Navigation sicher zu stellen. Südlich von Karlsruhe beginnen wir den Sinkflug. Über Willisau nehmen wir Kontakt mit Bern Approach auf. Der Lots bittet uns etwas langsamer zu fliegen. Wir fliegen den ILS 14 mit dem "Romeo Cirling". Das Wetter ist wunderbar und wir landen nach 3 Flugstunden und der längsten Etappe von 1650 km in Belp. An diesem Tag sind wir in 5,5 Stunden fast 3000 km geflogen.

 

Ein Follow-Me Wagen bringt uns zur Parkposition. Der Tower fragt: "how long do you stay in Bern" und Pete antwortet mit einem breiten grinsen "N44BG is staying for ever in Bern" worauf der Tower etwas überrascht mit "oohh, cool" antwort.

 

Die letzte Etappe nach Bern:

  • DSC_0444

 

Mein ganzer Dank geht an die vielen Personen die mich während dieses Projektes unterstützt haben.
Bob, Pete, Alexa, Daniel, Sunsun, Brian, Pankey, Greg, Eric, Joe, David, Jill......